Das ist so ein Wein, bei dem ein Warnetikett angebracht wäre. „Vorsicht: schmeckt!“

Was kann schon Besonderes an einem trockenen Dornfelder aus Rheinhessen sein? Ganz einfach: er schmeckt!
Sicherlich kein Wein um mit ihm in eine tiefere philosophische Diskussion einzutreten. Aber ein Wein zum trinken …

Die Farbe ist ein kräftiges Rubinrot. Dornfelder habe ich auch schon dunkler gesehen, aber sagt das etwas?

In der Nase springt mir eine Mischung aus Pflaume und Kirsche entgegen. Jugendlich. Klar. Frisch. Dazu etwas Schokolade. Mon Cheri. Reife Frucht, aber definitiv nicht eingekocht!

Am Gaumen dann wieder die Frucht. Diesmal gepaart mit einer frischen, belebenden Säure. Der Wein ist rund und hat doch Kanten. Also harmonisch ohne langweilig zu sein. Viel Geschmack und wenig Alkohol. Das fasziniert mich. Einen so aromatischen Rotwein mit nur 12% Alkohol habe ich lange nicht mehr im Glas gehabt. Ganz zum Schluss empfinde ich Aromen, die mich an mittelscharfes Lakritz erinnern. Ich mag das.

Fazit: Ein guter Wein. Ein sehr guter sogar. Ein Wein zum trinken und Spaß haben. Unkompliziert, und doch mit Charakter. Kräftig, und doch leicht. Respekt!

So. Nun ist die Flasche leer, und ich höre auf zu schreiben. Für heute. CU soon!

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P.S. Ach ja. Es ist ein Bio-Wein. Ganz dezent und klein auf dem Rückenetikett steht es. So soll es sein: Gut und zusätzlich ökologisch.

Publiziert am von Peer F. Holm

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