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2010 Buchertberg weiss vom Herrenhof Lamprecht zur Weinrallye #50
Da ich mich nicht entscheiden konnte, welchen Wein ich nun zur Weinrallye #50 zum Thema Naturwein vorstelle, schlage ich gleich doppelt zu. Hier mit dem weißen Buchertberg vom Herrenhof Lamprecht und dort mit dem 2010 Fonatasanta Nosiola von Foradori.
2010 Fontanasanta Nosiola, Foradori – im Verlauf einer Woche verkostet
Zur Weinrallye #50 zum Thema “Naturwein”, zu der Iris Rutz-Rudel eingeladen hat,
konnte ich mich nicht wirklich entscheiden, was ich nun (be-)schreibe. Herausgekommen ist ein Doppelposting. Zum einen dieses und zum anderen jenes. Viel hilft viel.
Zunächst war ich mir noch nicht einmal ganz sicher, wie sehr ich mich mit der Begriffsdefinition von Naturwein auseinandersetzen sollte und wollte. Ich bin ein bisschen durch die Gegend gesurft und habe mir verschiedene “Definitionen” angesehen, wobei ich dann jedoch feststellen musste, dass es nicht wirklich eine Definition gibt. Nur Meinungen. Thomas Günther hat dies bereits 2010 gut beschrieben.
Faust im Umbruch
Vor 14 Tagen warf der umtriebige Blogger, Winzer, Hochschuldozent und Entertainer (ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe …) Dirk Würtz über Facebook und seinen Blog den Vorschlag in die Runde, geballt über Oko-Weine zu bloggen.
Es geht ausschließlich um Mitgliedsbetriebe von EcoVin. Es gibt von 20 Weingütern jeweils ein Weinpaket mit einem Sortiment ihrer Weine und Infos. Das Ganze soll von Euch verbloggt werden.
2010 Pinot Noir Rosé, Herrenhof Lamprecht, Steiermark, 11,5%
Letzte Woche am Montag gab es anlässlich der Twitter Weinverkostung (kurz #twv) #22 bereits den Weißen Burgunder vom Herrenhof Lamprecht. Heute ist also der Rosé an der Reihe, zu dem Gottfried Lamprecht schreibt:
Dieser Rosé ist eine Spezialität. Im kühlen Jahr 2010 hat es gepasst. [...] vier Tage auf den Schalen belassen und dann abgepresst. [...] Vielschichtigkeit und Eigenheit bei ebenso nur 11,5 vol%. Noch sehr jung. Ausbau: kleines Holzfass (gebraucht).
2010 Weißer Burgunder, Herrenhof Lamprecht, Steiermark, 11,5%
Anlässlich der Twitter Weinverkostung #22 heute der Weiße Burgunder vom Herrenhof Lamprecht im Glas. Die Flasche hatte ich auf anraten von Gottfried Lamprecht 2 Stunden vorher geöffnet und ein Glas entnommen, so dass der Wein etwas atmen konnte.
Recht kräftiges Mittelgelb mit deutlichen grünen Reflexen.
In der Nase zunächst (nach zwei Stunden …) noch eher verschlossen, dann vielfältige Aromen. Gelbfrucht, Pfirsich (oder besser Pfirischstein), Kräuter, Rosmarin, fast ätherisch, aber auch Zitrus. Limettenschale. Dann auch noch nussig. Dann auch etwas nach Toffee, cremig, balsamisch.
2010 Dornfelder, BÆDER, Rheinhessen, 12%
Das ist so ein Wein, bei dem ein Warnetikett angebracht wäre. “Vorsicht: schmeckt!”
Was kann schon Besonderes an einem trockenen Dornfelder aus Rheinhessen sein? Ganz einfach: er schmeckt!
Sicherlich kein Wein um mit ihm in eine tiefere philosophische Diskussion einzutreten. Aber ein Wein zum trinken …
Die Farbe ist ein kräftiges Rubinrot. Dornfelder habe ich auch schon dunkler gesehen, aber sagt das etwas?




