Helles Gelb mit grünen Reflexen.

In der Nase Pfirsich, Maracuja, reifer gelber Apfel, etwas Akazie.

Feines Süße-/Säurespiel im Auftakt. Der Begriff „feinherb“ passt hier wirklich. Die Säure erfrischt, die Süße bringt die Frucht gut zur Geltung, ohne dabei dominant zu sein. Idealer Sommerwein. Wenig Alkohol, erfrischende Säure. Belebende Frucht. Ich mag’s.

Der Abgang hat eine gute Länge und der Wein animiert dazu, das nächste Glas zu trinken.

Das einzige, was mich persönlich bei diesem Wein irritiert, ist der Begriff „Spätlese“ auf dem Etikett. Unter Spätlese stelle ich mir gehaltvollere Weine vor. Diesen Wein würde ich persönlich in die Kategorie Kabinett einordnen. Leicht, verspielt, finessenreich.

Publiziert am von Peer F. Holm

Eine Antwort auf 2008 Riesling Spätlese Feinherb, Gundheimer Mandelbrunnen, Erbeldinger, Rheinhessen, 11,5%

  1. Molitor Heinz Josef sagt:

    Habe den 2011 dornfelder rotwein halbtrocken gekostetet hat mich sehr überzeugt. bitte um angebot in dieser klasse. oder mehr.
    gruß heinz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.