Helles Gelb, etwas goldene Reflexe.

Die Nase entwickelt sich zunehmend im Glas. Der Wein wurde karaffiert, was ihm sehr gut getan hat.

Aprikose, getrocknete Frucht, Akazienhonig, etwas Pampelmuse, Orangeat, feine Reifenoten.

Am Gaumen eine ausgewogene, elegante Säure, zunehmend kommt die Frucht zum Vorschein. Sehr gute Länge. Würzige Noten entfalten sich im Nachhall.

Dieser Wein wurde mir im Münchner Restaurant Blaue Donau blind serviert. Eine tolle Empfehlung. Und nicht nur der Wein ist gut, auch das Essen ist empfehlenswert. Ungewöhnliche Atmosphäre, sehr herzlich, satter Rock als musikalische Untermalung. Drauf eingehen, den Sommelier zaubern lassen und geniessen ist hier das Rezept. Kein Schicki-Micki sondern unprätenziöser Genuss. Spass. Und als Krönung, ist das Ganze auch noch sehr fair kalkuliert.

Publiziert am von Peer F. Holm

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