Dichtes Purpurrot mit violetten Reflexen.

In der Nase reife, dunkle Beeren, Johannisbeere, Brombeere; das ganze dezent eingekocht. Feine Würze, etwas ätherische Noten, Eukalyptus, Minze.

Am Gaumen ein weicher Auftakt. Reifes Tannin. Die vorhandene Säure macht den Wein etwas schlanker und erhöht – bei mir – den Trinkfreude (ich mag einfach keine „Marmeladenweine“, die im ersten Moment bombastisch erscheinen, dann aber ganz schnell ganz satt machen …). Die Würze kommt auch am Gaumen wieder; hier geht es fast in Richtung Rosmarin.

Sauberer, gefälliger Wein mit recht gut eingebundenem Alkohol und ordentlicher Länge.

Ich habe diesen Wein einfach so von der Weinkarte des Hotels bestellt. Angegeben war die Region und der Name des Weines. Bei einem Preis von 16 € für die 0,75-l-Flasche (im Hotel-Restaurant) was das Risiko gering. Zugegebenerweise lag der Standardwein des Hauses bei ganz schlanken 7 € (nein, nicht das Glas sondern die 1/1-Flasche). Warum geht so etwas in Deutschland nicht ???

Als der Wein dann serviert wurde, stellte ich fest dass er von der Kellerei Cortes de Cima kommt, die ich am Dienstag besuchen werde. Eine gute Einstimmung auf den Besuch!

Stay tuned.

Publiziert am von Peer F. Holm

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