Kräftiges Rubinrot mit leichten Aufhellungen am Rand.

In der Nase zunächst Zwetschge und etwas rauchig-würzige Noten. Reife Frucht, milde Gewürze, Kräuter, dezent ätherische Noten. Aber auch etwas balsamisches. Ein spannungsgeladenes Wechselspiel.

Am Gaumen steht die Frucht im Vordergrund. Saftige Kirsche, etwas Himbeere, dazu eine feine Säurestruktur. Der Wein präsentiert sich mit einer präsenten Gerbstoffstruktur, welche jedoch weich erscheint. Das Holz – in der Nase noch recht deutlich zu spüren – ist am Gaumen sehr gut eingebunden. Gute Länge.

Für mich ein Wein, der Lust macht auf das nächste Glas. Und das bei 14%. Saubere Arbeit!

Frühburgunder ist eine Rebsorte, die ich vor allem von der Ahr kenne. Die Familie Klein aus Hainfeld experimentiert jedoch gerne. So werden auch Sorten angepflanzt, die man sonst kaum in der Pfalz findet. Das Ergebnis kann sich beim Frühburgunder absolut sehen lassen. Ebenso wie die Webseite und die Ausstattung. Sehen Sie selbst:

Publiziert am von Peer F. Holm

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