Helles Granatrot.

In der Nase klassisch Erdbeere und Kirsche. Reife Frucht, nicht marmeladig. Dazu eine feine Würze. Etwas Zimt und Lebkuchengewürz. Weihnachtlich. Mit zunehmendem Einfluß von Luft kommen auch dunkle Früchte hinzu. Pflaume, etwas Feige. Dazu noch Rosenblüten.

Am Gaumen fruchtbetont. Auf der einen Seite schlank und elegant, auf der anderen Seite eine – für mich – verblüffende Länge und Nachhaltigkeit. Und dazu: man – um genauer zu sein: ich – bekommt Lust auf das zweite Glas.

Für mich ein Musterbeispiel für Rotweine aus kühleren Regionen. Der Wein überwältigt nicht durch Wucht und bombastische Fülle, sondern besticht durch seine feine, fast filigrane Art, ohne dabei an Ausstrahlung einzubüßen.

Ein Dank an Christian Frens von Sommelier-Consult für diesen Tipp!

Publiziert am von Peer F. Holm

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