Über 12 Jahre war ich nun freier Dozent der Deutschen Wein- und Sommelierschule. Habe unzählige Schüler(innen) in unzähligen Klassen in Koblenz, Hamburg und Berlin vor allem zu den Themen Wein aus Spanien und Portugal unterrichtet. Habe versucht, nicht nur Wissen, sondern auch Emotionen zu vermitteln. Habe versucht Verständnis zu lehren, nicht auswendig Gelerntes zu fordern.

Nun endet diese Zeit für mich (vorerst).

Mir wurde von der DWS mitgeteilt, dass man sich eine Zusammenarbeit mit mir nicht mehr vorstellen kann.

Wieso?
Im Frühjahr diesen Jahres hat der langjährige Direktor der Schule, Alexander Kohnen, gekündigt um sich selbstständig zu machen. Im Oktober hat er dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt und das IWI – International Wine Institute in Bad Neuenahr-Ahrweiler eröffnet. Ich war dabei, ich bin dabei.

Als langjähriger Freund von Alexander, aber auch als freier Unternehmer, der Schulungen anbietet, werde ich auch beim IWI als Dozent Seminare abhalten.

Und genau dieser Punkt ist es, der für die DWS eine unüberbrückbare Kluft darstellt und eine weitere professionelle Zusammenarbeit mit mir nicht möglich macht. Ich könnte für (fast) jede andere Bildungseinrichtung tätig werden wurde mir mündlich mitgeteilt, nur nicht für das IWI.

Ich persönlich bedauere diese Entscheidung der DWS. Weniger aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten, da die Honorare auf einem fast ehrenamtlichen Niveau liegen, als vielmehr da ich Spaß an der Tätigkeit hatte und immer das Gefühl hatte, einen Beitrag dazu leisten zu können, das Wissen um die Weinländer der iberischen Halbinsel voran zu bringen.

Update 2011

Inzwischen ist sehr viel rund um die DWS passiert. Nicht zuletzt durch den Abgang von IHK-Hauptgeschäftsführer Podzun hat sich die Lage deutlich entspannt. Auch andere DWS-Dozenten unterrichten nun am IWI und mein Kontakt zur DWS hat sich wieder normalisiert.

Publiziert am von Peer F. Holm

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