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La Guita, Manzanilla de Sanlúcar de Barrameda, 15%

Blasses Gelb.

In der Nase nussig, würzig, mineralisch (man könnte auch an Salz und Jod denken). Etwas Dörrobst, getrocknete Aprikose. Ein Hauch von Kräutern.

Mineralischer Auftakt. Der Alkohol ist sehr gut eingebunden. Dann kommt wieder das salzig-mineralische.

Erstaunliche Länge.

Ich gebe zu: Ich schätze Sherry sehr und mich fasziniert diese ganz eigene Art von Wein. Es hat nichts mit der Fruchtigkeit und Struktur „normalen“ Weines zu tun. Es ist eine ganz eigene Kategorie, bei der sich die Geister scheiden.

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Marqués de Rodil Especial Palo Cortado, Hidalgo, Jerez, 18%

Mal etwas ganz ungewöhnliches.

Schwere Flasche, normaler Kork (kein Griffkork, wie sonst meist beim Sherry).

Helles Bernstein in der Farbe mit goldenem Einschlag.

In der Nase zunächst Walnuss, Mineralik, fast jodig, Trockenobst, getrockneter Pfirsich, Orangeat, etwas heller Tabak und Leder, etwas rauchige Noten. Vielfältig, spannend.

Am Gaumen trockener Auftakt, Nuss, Walnuss, Mineralik, salzig. Komplex und trotzdem eher schlank.

Langer Abgang. Alkohol sehr gut eingebunden.

Das ist was für Sherry-Liebhaber. Weg vom Einheitsbrei, hin zum Individuellen.

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