Rebsortenbuch Italien

Rebsortenbuch Italien

Die weißen und roten Rebsorten Italiens

„Oinotria“ das Weinland, nannten die alten Griechen Italien. Eine Name, aber auch eine Auszeichnung, denn die Hellenen wussten gute Tropfen sehr wohl zu schätzen.

In Italien werden neben internationalen Reben noch sehr viele heimische Rebsorten angebaut. Die meisten davon haben nur regionale Bedeutung und sind namenlos in den DOC Qualitätsweinen als Partner enthalten.

Die autochthonen Rebsorten werden erforscht. In Versuchsanlagen wird die Anbauwürdigkeit geprüft. Dabei werden immer wieder alte, ausgestorbene Rebsorten entdeckt.

Der Wunsch und der Wille dazu ist vorhanden um die Eigenständigkeit in der Rebsortenvielfalt zu festigen, denn Weine aus internationalen Rebsorten sind genug am Markt vorhanden.

Das Buch hat das Format 10×21 cm, hat keine Fotos und ist mit der praktischen Ringbindung zum besseren Umklappen gebunden.

Preis je Buch: 14 € inklusive Mehrwertsteuer (frei Haus in Deutschland)

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Leseprobe

INZOLIA
Synonyme: Ansolia, Ansolica, Ansolicu, Ansonica Bianca (Toskana), Ansonica, Ansora, Ansoria, Anzonaca (Isola del Giglio), Anzonica, Anzonico (Isola d’Elba), Anzulu, Arbasolica, Erba Insolica, Inselica, Insolia di Palermo, Insolia, Insora, Insoria, Nsolia, Nsuolia, Nzolia bianca, Nzolia, Uva del Giglio, Zolia Bianca
Herkunft: Die vielen Namen deuten auf eine sehr alte Rebsorte hin, deren Ursprung Elba oder Sizilien ist. Sie ist trockenheits- und hitzeresistent. Der Name kommt von dem heute noch existierenden süditalienischen Wort sòria. Daraus abgeleitet (n)zòlia, usolia bedeutet Traube mit großen, süßen, länglichen Beeren. Im 17. Jahrhundert wurde sie nur noch extensiv angebaut. Verbessertes Pflanzgut durch Klonenselektion hat den Anbau wieder beflügelt. Wegen der Süße auch eine gute Tafeltraube.
Verbreitung: Elba, Kalabrien, Sizilien (zwischen Palermo und Agrigent), Toskana (Grosetto)
Weine: Strohgelb, delikat, fruchtig, mit einem feinen Bukett an Aprikosen und Vanille erinnernd. Körperreich mit animierenden Aromen, sanftem Abgang, harmonisch und nachhaltig.

AGLIANICO
Synonyme: Aglianica, Aglianico di Zerpoluso, Agliano, Agliatico, Agnanico di Castellaneta, Agnanico, Cascavaglia, Cerasole, Elenico, Ellanico, Ellenica/o, Fresella, Gagliano, Glianica/o, Gnanica/o, Olivella di S.Cosmo, Presella, Ruopolo, Sprema, Uva dei Cani, Uva di Castellaneta, Uva Nera
Herkunft: Die Griechen brachten die Rebe vor ca. 2500 Jahren von der Insel Euböa nach Kampanien. Daraus entstand der antike Name: „Vitis Helenica“. Sie gilt als die „Königstraube“ des italienischen Südens. Die Rebe hat einen langen Vegetationszyklus.
Wegen der Qualität als der „Barolo des Südens“ bezeichnet.
Verbreitung: Abruzzen, Apulien (Bari – Castel del Monte), Basilikata (Potenza), Kampanien (Avellino, Benevento), Molise (Campobasso, Isernia)
Weine: Rubin- bis granatrot in der Farbe. Weiniger Duft, tiefgründige Aromen nach reifen Schwarzkirschen, Pflaumen. Im Bukett sind Tabak und Leder vorhanden. In der Jugend oft etwas rauh, große Tiefe, weich und warm mit gut eingebundenen Tanninen. Bei gekonntem Barriqueausbau im Nachgeschmack etwas Süßholz. – Taurasi DOCG

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