Rebsortenbuch Deutschland

Rebsortenbuch Deutschland

Die weißen und roten Rebsorten Deutschlands

In Deutschland werden vorwiegend heimische Rebsorten angebaut, doch der Einzug internationaler Vertreter ist kaum zu bremsen.

Gleichzeitig hat die Rebenzüchtung viele neue Rebsorten geschaffen. Die Resistenzzüchtung hilft beim Anbau Pflanzenschutzmaßnahmen auf ein Minimum zu beschränken. Das tut der Umwelt gut!

Etliche werden heute nicht mehr angebaut, viele stehen in Anbaueignungsprüfungen. Manche haben den Weg in die weite Welt geschafft.

Alte Rebsorten aus grauer Vorzeit sind in alten Weinbergen gefunden worden und werden züchterisch bearbeitet, um sie zum neuerlichen Anbau zu fördern.

Das Buch hat das Format 10×21 cm, hat keine Fotos und ist mit der praktischen Ringbindung zum besseren Umklappen gebunden.

Preis je Buch: 14 € inklusive Mehrwertsteuer (frei Haus in Deutschland)

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Leseprobe

KANZLER
Synonyme: Zuchtnummer Az 3983
Herkunft: 1927 von Georg Scheu an der Landesanstalt für Rebzüchtung in Alzey (Rheinhessen) aus den Sorten Müller-Thurgau x Grüner Silvaner gezüchtet.
Der Name soll sich auf die Eigenschaften der ersten 3 Bundeskanzler beziehen: Raffiniert wie Konrad Adenauer, voll und rund wie Ludwig Erhard und elegant wie Georg Kiesinger.
Verbreitung: Ahr, Franken, Mittelrhein, Mose, Nahe, Pfalz, Rheinhessen, Sachsen
Weine: Volle, körperreiche Weine mit einem ausgeprägten Sortenbukett (feine Muskattöne bis Sauvignonnote). Die Säure ist auch bei längerer Lagerung stabil und ausgeglichen.
Meist edelsüße Spezialitäten mit feinem Säurespiel.

ACOLON
Synonyme: Zuchtnummer We 71-816-102
Herkunft: Eine Kreuzung des Jahres 1971 an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Obst- und Weinbau in Weinsberg aus Blauer Limberger (Blaufränkisch) x Dornfelder. 2002 vom Bundessortenamt eingetragen.
Verbreitung: Allgemein zum Anbau zugelassen
Weine: Eigenständiger Rotwein mit feinen Fruchtaromen bei gleichzeitig guter Struktur und Nachhaltigkeit. Er hat eine hohe Farbintensität ohne die Blaustichigkeit des Dornfelders. Dezente Gerbstoffnoten und die traditionelle Prägung zeigen deutschen Rotwein in einem neuen Licht. Er präsentiert feine Fruchtaromen bei guter Struktur und Nachhaltigkeit.
Quelle: Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt Weinsberg

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