Jahresarchive: 2012
Weinwichteln – Weinrallye #58
Der Dezember begann mit einer traurigen Nachricht. “Lange schon habe ich überlegt wie ich das Projekt Winzerblog ordentlich beenden könnte, denn schon lange ist die Zeit reif dafür.” schrieb Thomas Lippert einleitend in seinem Winzerblog. Glücklicherweise hat Thomas dieses Vorhaben in den folgenden Sätzen relativiert. Er bleibt dem bloggen verbunden und wird sich “ in Zukunft anders mit dem Thema Wein auseinandersetzen.” Ich bin bespannt, was “anders” sein wird, und freue mich auf viele weitere Begegnungen mit Dir Thomas!
Weinrallye #54: Tio Pepe Fino en Rama
Als ich das Thema der Weinrallye #54 zuerst las, dachte ich zunächst an die üblichen Terroirdiskussionen mit Schiefer, Kalk, Lehm und Löss. Das ist ja eigentlich ziemlich spannend und oftmals ist es auch wirklich schmeckbar, aber das Zauberwort Terroir wird inzwischen schon fast inflationär benutzt.
Beim Lesen der Ankündigung im weinreich-blog wurde mir dann aber schnell bewusst, dass man das Thema auch anders angehen kann.
Ja. Heimat schmeckt (man)!
2010 Buchertberg weiss vom Herrenhof Lamprecht zur Weinrallye #50
Da ich mich nicht entscheiden konnte, welchen Wein ich nun zur Weinrallye #50 zum Thema Naturwein vorstelle, schlage ich gleich doppelt zu. Hier mit dem weißen Buchertberg vom Herrenhof Lamprecht und dort mit dem 2010 Fonatasanta Nosiola von Foradori.
2010 Fontanasanta Nosiola, Foradori – im Verlauf einer Woche verkostet
Zur Weinrallye #50 zum Thema “Naturwein”, zu der Iris Rutz-Rudel eingeladen hat,
konnte ich mich nicht wirklich entscheiden, was ich nun (be-)schreibe. Herausgekommen ist ein Doppelposting. Zum einen dieses und zum anderen jenes. Viel hilft viel.
Zunächst war ich mir noch nicht einmal ganz sicher, wie sehr ich mich mit der Begriffsdefinition von Naturwein auseinandersetzen sollte und wollte. Ich bin ein bisschen durch die Gegend gesurft und habe mir verschiedene “Definitionen” angesehen, wobei ich dann jedoch feststellen musste, dass es nicht wirklich eine Definition gibt. Nur Meinungen. Thomas Günther hat dies bereits 2010 gut beschrieben.
1982 Burton’s Vintage Port am #fortifiedfriday
Nichtsahnend lasse ich mich auf ein Gespräch mit einem Bekannten während der ProWein ein. Ob ich nicht mal einen Portwein für ihn verkosten könne. Warum eigentlich nicht?
Gesagt, getan. Ein paar Tage später war eine Flasche da. Schlichtes Etikett, ein wenig an den weißen Siebdruck auf der Flasche erinnernd, den man oftmals bei älteren Ports vorfindet. Von Burton’s hatte ich vorher noch nie etwas gehört und auch beim googeln gab es nur spärliche Ergebnisse. Auf der Seite PortLover fand ich die Information, dass die Marke zu Vinhos Messias gehören soll, was sich mit der Abfüllerangabe auf dem Etikett deckt. Nun gut.
Der Sommer war sehr groß
Da sitzte ich am Tag nach der ProWein 2012 noch etwas lethargisch am Schreibtisch und sehe plötzlich auf Facebook ein Bild, welches mich anspringt:
WOW.
Das ist doch mal eine Aussage nach so einem Sommer. Erst beim zweiten hinsehen fiel mir dann auf, dass es kein Plakat, sondern ein Weinetikett ist. Und zwar ein Etikett mit einer Geschichte, wie mich Angelina Lenz dann bei einem spontanen Chat aufklärte.





